Re: Question From Local Library

Delin, Peter (delin@zlb.de)
Wed, 28 Nov 2001 10:57:55 -0800 (PST)

Hello,

the right name is Chiune Sugihara

found on this site from the japanese consulate in Hamburg/Germany
http://pweb.uunet.de/japan-gk.hh/dinfo650.html

The title of the documentary is
Sugihara - Conspiracy of Goodness (or Conspiracy of Kindness), made by
Robert Kirk (USA,Japan 2000)
http://uk.imdb.com/Title?0258224

I didn't find any video source yet (Our library is closing!).

With kind regards
Peter Delin/Videolektorat
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
http://www.zlb.de/index.html

Here the text from the greman website:
Forum
Chiune Sugihara – Ein mutiger japanischer Diplomat
Zum 100. Jahrestag seines Geburtstages ehrte das japanische
Außenministerium den ehemaligen Diplomaten Chiune Sugihara
für seine Verdienste. Sugihara war von Juli 1939 bis August 1940 als
Vizekonsul in Litauen tätig und rettete die Leben von
Tausenden von jüdischen Flüchtlingen, indem er ihnen aus humanitären
Gründen Transitvisa ausstellte.
Diese Visa wurden als "Visa für das Leben" bekannt.
Sugihara wurde 1900 in der Gifu-Präfektur in Japan geboren. 1919 bestand
er den Aufnahmetest für das japanische
Außenministerium. Nach einer Ausbildung als Russischstudent in Harbin
war er bei den Vertretungen in der Mandschurei,
Moskau und Finnland tätig. Im Juli 1939 kam er als Vizekonsul nach
Kaunas, der damaligen Hauptstadt von Litauen.
Am 18. Juli 1940 (gemäß den Aufzeichnungen von Sugihara), drängte sich
eine große Gruppe von Juden vor dem Konsulat.
Die Invasion Polens durch die Deutschen hatte gerade begonnen, und die
Verfolgung der Juden hatte sich auf größere Gebiete
ausgedehnt. Auf der Suche nach Zuflucht strömten die Juden nach Litauen,
das seine Unabhängigkeit durch ein Bündnis mit der
Sowjetunion noch aufrechterhalten konnte. Alle wollten ein japanisches
Transitvisum, durch das sie die Möglichkeit hätten, in
eine freie Welt zu entkommen.
Die damaligen japanischen Visa-Bestimmungen sahen vor, daß ein
Transitvisum nur denjenigen ausgestellt werden konnte, die
entweder ein Visum für ihr Endziel besaßen oder aber genug Geld für die
Reisekosten. Nur von wenigen jüdischen Flüchtlingen
wurden diese Bedingungen erfüllt. Da Sugihara die Dringlichkeit der
Situation erkannte, entschied er sich, entgegen den von
Tokyo vorgegebenen Richtlinien, die Visa auszustellen. Er empfand es als
Verpflichtung "aufgrund seines Gewissens und der
Liebe zu allen menschlichen Wesen zu handeln." Er wußte, daß die meisten
Flüchtlinge mit der transsibirischen Eisenbahn nach
Japan fuhren, eine Strecke, die lang genug war, daß die Flüchtlinge die
Möglichkeit hätten, von unterwegs noch Geld nach
Japan zu schicken. Deshalb stellte er auch denen, die nicht genug Geld
hatten, ein Visum aus.
Ihm blieb nur wenig Zeit, da er von der sowjetischen Regierung zum
sofortigen Verlassen des Landes aufgefordert wurde, und
so begann er ohne Unterlaß handschriftlich Visa auszustellen. Ende
August wurde das Konsulat geschlossen. An der Tür des
Konsulates ließ Sugihara die Adresse seines Hotels zurück, so daß er
noch für weitere drei Tage Visa ausstellen konnte, bis er
Kaunas endgültig verlassen mußte. Noch während seiner Fahrt nach Berlin
warf er nicht registrierte Visa aus dem Fenster des
Zuges.
Eine Anekdote, die von Überlebenden des Holocaust erzählt wurde,
illustriert, in welchem Ausmaß Sugihara bemüht war, den
jüdischen Flüchtlingen zu helfen:
Als die Nazis in Polen einfielen, flohen 350 Studenten einer jüdischen
theologischen Schule nach Litauen. Moshe Zupunik, einer
der Studentenführer, ging in das Konsulat, um Sugihara zu treffen. Er
erzählte diesem, daß alle bisherigen Versuche bei anderen
Konsulaten ohne Erfolg gewesen seien. Sugihara erklärte sich bereit, für
Zupunik ein Visum auszustellen, meinte aber, daß es
schwierig werden würde, dieses für sämtliche Studenten zu tun, da das
Konsulat nur noch kurze Zeit geöffnet sein würde.
Zupunik bot seine Hilfe an, und so arbeiteten die beiden Männer
gemeinsam mehrere Tage lang. Nach weiterer konsularischer
Tätigkeit in Prag und Rumänien wurde Sugihara 1947 aus dem
konsularischen Dienst entlassen, weil er gegen die Vorschriften
verstoßen hatte. Er begann als Deutschlehrer und für eine japanische
Handelsfirma, die in Kontakt zu Rußland stand, zu
arbeiten.
Insgesamt stellte Sugihara über 2000 Visa aus, und da diese zumeist nur
für den Kopf eines Haushaltes benötigt wurden, kann
man davon ausgehen, daß rund 10.000 Menschen durch Sugiharas Visa
gerettet wurden. Von Israel wurde er 1968 als Retter
von Holocaustopfern ausgezeichnet. Im Oktober dieses Jahres wurde der
1986 verstorbene Sugihara erstmals offiziell vom
japanischen Außenministerium mit einer Gedenktafel gewürdigt.
Quelle: "A Hero for the 21st Century" Gedenkbroschüre der
Japanisch-Israelischen Handelskamme, zum 100.
Geburtstag von Chiune Sugihara.

Videogo@aol.com schrieb:
>
> A patron from my local library is asking if anyone can recall the
> title of a video concerning a Japanese diplomat based in Latvia during
> WW II whose mission was saving people. The patron thought it was
> called "Suighara" or something that sounds along those lines.
>
> Wishing you continued success...
>
> Dean W. Stevens
> Vide-O-Go, Inc. / That's Infotainment!
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